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Griechische Kaffeekultur

Durchschnittlich verbringt jeder Grieche pro Tag 40 Minuten in einem Café. Das ist gemäss Frankfurter Rundschau Europarekord. Getrunken wird traditionell Kaffee, der nach türkischer Art zubereitet wird - was so allerdings von keinem Griechen bestätigt würde, wie die Frankfurter Rundschau weiter erklärt:

Auf dem Land trinkt man immer noch vorzugsweise den «elliniko», den traditionellen griechischen Kaffee, der in den drei Grundversionen «sketo» (ohne Zucker), «metrio» (mittelsüß) und «glyko» (sehr süß) zubereitet wird. Ketzer behaupten übrigens, in Wirklichkeit handele es sich beim «elliniko» um einen «tourkiko», also einen türkischen Kaffee. So bestellten ihn auch früher viele Griechen. Spätestens seit der türkischen Zypern-Invasion 1974 gilt das aber als unpatriotisch. Deshalb gilt heute die Bezeichnung «elliniko».

1063 Tassen und steigende Kaffeepreise

Heute hat das alljährliche Ritual der Kaffeepreisverkündung durch den Schweizer Cafetier Verband (SCV) stattgefunden. Nach dem Willen des Verbandes sollen die Preise für ein Café Crème im nächsten Jahr zwischen 20 und 40 Rappen steigen. Als Grund für die höheren Preise führte SCV-Zentralpräsident Hans-Peter Oettli die steigenden Rohstoffpreise an.

An der Medienkonferenz hat der Verband auch den durchschnittlichen Kaffee-Pro-Kopf Konsum dieses Jahres bekannt gegeben. Mit 1063 Tassen pro Kopf trinken die Schweizerinnen und Schweizer weiterhin mehr Kaffee als die Italiener oder die Deutschen. Im Vergleich zum Vorjahr (1290 Tassen) war der Konsum aber deutlich rückläufig.

Café Sprüngli

(Bild: Café Sprüngli am Paradeplatz)

Musikalisches zum Kaffee

Cafémusik - eine schöne Auswahl. Gestern gehört auf Radio DRS.

Café Paris
Motion Trio

Café
Dodo Hug

Astraken Café
Anour Brahem, Oud & Stimme

Café
Eddie Palmieri, Klavier & Ensemble

Coop mit eigener Café-Kette «Ca'puccino»

Logo Coop

Im vergangenen Oktober hat der Schweizer Detailhändler Coop im Einkaufszentrum «La Maladière» in Neuenburg eine Pilotfiliale des Cafébar-Konzepts «Ca'puccino»-eröffnet. Die Bar im italienischen Stil ist bei den Kunden offenbar gut angekommen. Heute hat Coop-Chef Hansueli Loosli die Eröffnung von 40 weiteren «Ca'puccino»-Filialen angekündigt, wie die Zeitung Cash Daily berichtet:

Cafés sind out, Coffee-Shops sind in. Trendige Kaffeehäuser mit gemütlichen Sofas und drahtlosem Internet-Zugang finden sich bald an jeder Strassenecke – obwohl ein Latte Macchiato in diesen Lokalen kaum unter sechs Franken zu haben ist.
Die grossen Player wollen weiter expandieren. Die Valora-Tochter Caffè Spettacolo will die Zahl ihrer Coffee-Shops dieses Jahr von 26 auf 40 erhöhen. Auch der US-Riese Starbucks und die deutsche Tchibo planen weiteres Wachstum. Nespresso eröffnet im Juni in Zürich die erste Kaffee-Bar.
Die etablierten Anbieter erhalten nun aber Konkurrenz. Coop will in den nächsten fünf Jahren bis zu 40 neue Kaffee-Bars eröffnen. «Der Erfolg der beiden Pilotprojekte Ca’Puccini in Neuenburg und Unterentfelden liegt über den Erwartungen», sagt Coop-Konzernchef Hansueli Loosli.

Café Noir

roestmaschine

(Bildquelle: Café Noir)

Café Noir heisst ein kleines Café im Zürcher Kreis 5, das seinen Gästen frisch gerösteten Gourmet-Kaffee serviert. Der Tagesanzeiger hat in der Rubrik Züritipp über das Café Noir und seinen Chef Mischa Gubler berichet. Ein kurzer Auszug aus dem Artikel «Die Suche nach perfektem Kaffee»:

Das Herzstück des Café Noir ist eine massive Röstmaschine von 1960. Sie steht nicht nur als Schmuckstück im Raum, sondern röstet sämtlichen Kaffee, der im Lokal getrunken wird. Zurzeit sinds rund 250 Kilogramm im Monat - eine exklusive Sache also. Jede Bohnensorte wird separat geröstet, sodass neben den Hausmischungen «Espresso» und «Crema» auch sortenreiner Kaffee bestellt werden kann. Beispielsweise «Robusta» aus Indien, welcher ein besonders schönes Schäumchen bildet. Der daraus gebrühte Espresso enthält doppelt so viel Koffein wie gewöhnlich, schmeckt kräftig und abgerundet. Weitere Spezialitäten sind die Arabica-Sorten «Sumatra» und «Santos» aus Brasilien.

Im Internet ist das Café Noir ist unter der Adresse www.cafe-noir.ch erreichbar.

Kaffee wird teurer

Der Preis für eine Tasse Kaffee steigt im kommenden Jahr um zehn bis zwanzig Rappen, wie der Schweizer Cafétier-Verband an der heutigen Medienkonferenz mitgeteilt hat. Der Tagesanzeiger berichtet darüber. Weiter schreibt die Zeitung:

Der Schweizer Durchschnitt für eine Tasse Kaffee crème beträgt im Moment 3.64 Franken. Dies sind sieben Rappen mehr als noch im vergangenen Jahr. Am teuersten ist eine Schale Kaffee crème für durchschnittlich 3.84 Franken in der Stadt Zürich. '

Am wenigsten bezahlen Kaffeeliebhaber in Bern, wo eine Tasse des selben Getränks genau 40 Rappen weniger kostet. Im Durchschnitt werden in der Schweiz pro Kopf 1290 Tassen Kaffee im Jahr konsumiert.

Interessant ist vor allem die Bemerkung zum Durchschnittskonsum, die auf eine deutliche Steigerung des Kaffeekonsums in den letzten Jahren hinweist. 2002 waren es laut der International Coffee Organisation 938 Tassen, ein Jahr später 1081, die Herr und Frau Schweizer im Schnitt getrunken haben.

Nachtrag: Auch die Tagesschau von SF hat einen Beitrag über den Kaffee-Preisaufschlag und weitere Pläne des Cafétier-Verbandes gesendet. Nachdem die Mindestpreis-Idee nach heftig-ablehnenden Reaktionen zurückgezogen wurde, denkt man nun über die Einführung von gestaffelten Preisen nach. Ausserdem empfiehlt der Verband seinen Mitgliedern neu, Hahnenwasser nur noch zum Kaffee gratis zu servieren.

Der Blick, der im Oktober die Mindestpreis-Idee lanciert hat, glaubt inzwischen zu wissen, was die Schweizerinnen und Schweizer von den neuen Ideen des Cafétier-Verbandes halten. Er kommentiert hart: «Die spinnen, die Cafetiers!».

Kaffeehaus als Lebensschule

Die Weltwoche hat in der aktuellen Ausgabe eine Ode an das Zürcher Café Sprüngli verfasst.

Wie soll man diesem Ort widerstehen können, der einen von früh auf im Glauben liess, man werde dort erwartet. Als Knirps bildete ich mir ein, in den Auslagen der Confiserie Sprüngli am Zürcher Paradeplatz warte der Weihnachtsmann schon im Herbst auf mich und gleich nach Weihnachten der Osterhase. Später kam die Phase, als einen hauptsächlich das billig zu beziehende Trockeneis vom Sprüngli interessierte, womit sich allerlei Nebulöses anstellen liess. Im Alter von fünfzehn oder sechzehn Jahren erfuhr man, der eigene Typ sei nun vor allem ein Stockwerk höher, in Sprünglis berühmtem Café, gefragt. Es war mit anderen Worten die Zeit, als ich ins Geheimnis der umgekehrten Silberlöffelchen eingeweiht wurde.

Lesen Sie in der Online-Version des Artikels Kaffeehaus als Lebensschule, was es mit dem Silberlöffelchen auf sich hat. Der Artikel ist auch als Audiofile im .mp3-Format
verfügbar.

Café Annabelle

Ein Café speziell für Frauen wird heute mitten in Zürich, am Nägelihof 1, eröffnet. 20 Minuten schrieb gestern:

Mitten in Zürich eröffnet morgen am Nägelihof 1 eine Café-Bar, die speziell nach den Bedürfnissen der Frau konzipiert worden ist.

Wer könnte das besser als eine Frauenzeitschrift? Das muss sich das Gastrounternehmen Commercio Gruppe gefragt haben, als es bei der «Annabelle» anklopfte. Das Resultat: «Im Gegensatz zu den unterkühlten Farb- und Formkombinationen vieler Trendlokale warten wir mit warmen, natürlichen Farben und angenehm gepolsterten Sitzgelegenheiten auf», sagt Janine Urech, Stv. Chefredaktorin «Annabelle».

(Quelle: Ein Café für die Frau, in dem Mann willkommen ist)