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Im vergangenen Oktober hat der Schweizer Detailhändler Coop im Einkaufszentrum «La Maladière» in Neuenburg eine Pilotfiliale des Cafébar-Konzepts «Ca'puccino»-eröffnet. Die Bar im italienischen Stil ist bei den Kunden offenbar gut angekommen. Heute hat Coop-Chef Hansueli Loosli die Eröffnung von 40 weiteren «Ca'puccino»-Filialen angekündigt, wie die Zeitung Cash Daily berichtet:

Cafés sind out, Coffee-Shops sind in. Trendige Kaffeehäuser mit gemütlichen Sofas und drahtlosem Internet-Zugang finden sich bald an jeder Strassenecke – obwohl ein Latte Macchiato in diesen Lokalen kaum unter sechs Franken zu haben ist.
Die grossen Player wollen weiter expandieren. Die Valora-Tochter Caffè Spettacolo will die Zahl ihrer Coffee-Shops dieses Jahr von 26 auf 40 erhöhen. Auch der US-Riese Starbucks und die deutsche Tchibo planen weiteres Wachstum. Nespresso eröffnet im Juni in Zürich die erste Kaffee-Bar.
Die etablierten Anbieter erhalten nun aber Konkurrenz. Coop will in den nächsten fünf Jahren bis zu 40 neue Kaffee-Bars eröffnen. «Der Erfolg der beiden Pilotprojekte Ca’Puccini in Neuenburg und Unterentfelden liegt über den Erwartungen», sagt Coop-Konzernchef Hansueli Loosli.