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Atmende Espresso-Gläser

Atmendes Espresso Glas 

(Bildquelle: Glashütte Eisch)

Ähnlich wie der Wein reagiert auch Kaffee, wenn er mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Unmittelbar vor dem Genuss ist diese Wirkung erwünscht. Bei Degustationen wird der Kaffee deshalb eingeschlürft - genau wie beim Verkosten von Wein. Durch das Schlürfen vermischt sich der Kaffee im Gaumen mit Sauerstoff, weitere Aromen werden freisetzt.

Ein ganz neues Trinkerlebnis verspricht seit 2005 eine deutsche Innovation, die auf den Reaktionen zwischen Getränk und Sauerstoff aufbaut. Das Breahtable Glass der Glashütte Eisch soll, so der Hersteller, das Bouquet eines Weines in 2-4 Minuten öffnen. Das Dekantieren würde sich somit erübrigen. Die Wirkung des «atmenden Glases» auf einen Espresso beschreibt der Hersteller so:

Die Aromen im Espresso treten deutlicher hervor, und das gesamte Geschmackserlebnis wird harmonischer, intensiver, dreidimensionaler. Zu stark hervortretende Bitterstoffe oder Säurespitzen werden abgemildert und verlieren eine ungewollte Dominanz. Bei alledem wird der Espresso in seiner Struktur nicht verändert und behält voll und ganz seinen ursprünglichen Charakter.

Wie die Glashütte Eisch ihre Gläser «atmungsaktiv» macht, wird nicht verraten. Der Hersteller spricht von einem geheimen «Oxygenierungsverfahren». Eine senstationelle Innovation, oder alles Humbug? Das Weinmagazin Vinum hat die Gläser getestet. Das Resultat des Tests ist sehr eindeutig ausgefallen:

Eine Probe liess unsere Zweifel zerrinnen wie Eis an der Sonne. Anhand von je drei sehr unterschiedlichen Weiss- und Rotweinen, degustiert aus vier verschiedenen Gläsern, wollten wir der Sache auf den Grund gehen. Aus sechs Weinen wurden schnell acht, dann zehn, schliesslich zwölf. Am Ende hatten wir zwar nicht das Geheimnis des Breathable-Glases erfasst, wohl aber dessen Wirkung. Und die war beeindruckend.

Sämtliche Weinmuster präsentierten im «atmenden» Glas ein deutlich offeneres, meist intensiveres, dreidimensionaleres Bouquet. Während gewisse Glastypen die fruchtig-süssen, andere hingegen die pflanzlichen, würzigen oder auch dumpfen Komponenten eines Weines hervorhoben, faltete das atmende Glas die Gesamtheit der Aromen (unschöne inklusive) auseinander wie einen schillernden Fächer. Ebenso frappant wie in der Nase waren die Unterschiede auf der Zunge: Das Breathable-Glas liess die Weine eleganter wirken, glättete Unebenheiten und verlieh Schliff.

Achille Gaggia

In unserem Kaffee-Shop Premium-kaffee.ch bieten wir die Handhebelmaschine Achille Gaggia an. Kürzlich wurden wir gefragt, ob es sich bei dieser Maschine eher um eine Spielerei handeln würde, oder ob sie tatsächlich für den täglichen Gebrauch tauge. In diesem Beitrag möchten wir die Achille Gaggia und ihr Funktionsprinzip etwas genauer vorstellen.

Achille Gaggia

(Bildquelle: Premium-kaffee.ch)

Wie funktionieren Espressomaschinen? Kurz gesagt entsteht feiner Espresso, indem Wasser mit einem Druck von etwa 9 Bar durch fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst wird. Moderne Espressomaschinen erzeugen den Brühdruck über eine elektrische Pumpe. Als in den 1940er Jahre die ersten Espressomaschinen auf den Markt kamen, musste dieser Druck per Muskelkraft aufgebaut werden. Diese Art von Espressomaschinen nennt man Handhebelmaschinen.


Gaggia Museo

(Bildquelle: Gaggia Museo)

Das erste Patent auf eine Maschine, die Wasser mit Druck durch Kaffee presst, hat 1938 der Italiener Achille Gaggia angemeldet. Seine Maschine revolutionierte die Kaffee-Landschaft: Zum ersten Mal wurde Espresso mit einer Crema serviert. Die neue Art der Kaffee-Zubereitung wurde vorsichtig aufgenommen. Mit dem Werbeslogan 'Caffe crema di caffe naturale' versuchte sich Gaggia gegen misstrauische Zeitgenossen zu wehren, die glaubten, für die Kaffeeschäumchen seien chemische Zusätze verantwortlich.

Die Firma Gaggia gehört auch heute noch zu den führenden Espressomaschinen-Herstellern. Mit dem Modell Achille Gaggia bietet das Unternehmen allen Kaffee-Nostalgikern eine klassische Handhebelmaschine an, die das alte Funktionsprinzip wieder hochleben lässt und mit moderner Technik kombiniert.

Die Internetseite Home-Barista.com hat die Achille Gaggia und eine Vielzahl anderer Espressomaschinen ausführlich getestet. In kleinen Videobeiträgen werden die Maschinen auf der Website von Home-Barista.com vorstellt. Wie ist die Achille Gaggia bei den Home-Baristas angekommen?

Das Verdikt der Tester ist eindeutig: Die Achille Gaggia ist eine hochwertige und durchaus alltagstaugliche Espressomaschine. Zwar braucht es etwas Kraft, um die Maschine zu bedienen. Wer nicht abgeneigt ist, das Espresso-Kochen mit einem kleinen Work-out zu verbinden, kann mit der Achille Gaggia aber hervorragenden Espresso brauen.




(Videoquelle: Home-Barista.com)

Positiv bewertet wurde speziell der Wärmetausch-Mechanismus der Gaggia, der ein Problem löst, mit dem alle Espressomaschinen für den Heimgebrauch zu kämpfen haben: Während das Wasser durch das Kaffeepulver gepresst wird, darf die Wassertemperatur nicht wärmer sein als 90-96 Grad C, sonst verbrennt das Pulver, der Espresso schmeckt bitter. Gleichzeitig soll im Boiler Wasser mit einer Temperatur von über 100 Grad C zur Verfügung stehen, damit jederzeit Dampf für das Aufschäumen von Milch bezogen werden kann. Die Gaggia Achille hat das Problem gelöst. Auch nach längerer Betriebszeit braut die Maschine perfekte Espressi, Dampf steht jederzeit zur Verfügung.



(Videoquelle: Home-Barista.com)

Den kompletten Testbericht von Home-Barista.com finden Sie hier. Weitere Informationen zur Achille Gaggia bietet unser Online-Shop.