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Save our Starbucks

Starbucks hat im Heimmarkt USA die Schliessung von 600 Filialen angekündigt. Dagegen wehrt sich jetzt gemäss einer Meldung von Café Future eine wachsende Zahl von Starbucks-Fans. Petitionen und die Protestwebsite www.saveourstarbucks.com sollen den grünen Kaffeegiganten umstimmen. In Dallas haben Starbucks-Sympathisanten sogar auf der Strasse gegen die Schliessung einer lokalen Filiale demonstriert.

Österreich doch noch Europameister

... und zwar im Kaffeetrinken, wie Vienna-Online ausgerechnet hat:

Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von etwa acht Kilogramm Kaffee führen die Alpenrepublik und Schweden das Ranking klar an. Beim Kaffee trinken ebenso wie beim Kicken gehört den deutschen Nachbarn mit 6,4 Kilogramm ein Platz in den Top-3. Fussball-Europameister Spanien ist dagegen nur auf dem grünen Rasen ein Gewinner. Mit einem zehnten Platz und knappen 3,9 Kilogramm Kaffee sind die Iberer weit vom Siegespodest entfernt.

Kaffee in Jemen

Die jemenitische Hafenstadt Mocha war früher die wichtigste Drehscheibe des weltweiten Kaffeehandels. Von hier aus wurde der «Coffea Arabica» nach ganz Europa verschifft. Erst als die Kaffeepflanze den Weg von Jemen in andere Kolonien der Europäer fand, nahm die Bedeutung des Kaffeelandes Jemen langsam ab.

Einen interessanten Einblick in die heutige Kaffeekultur von Jemen gibt ein Reisebericht des Magazins Tink:

Im Hinblick auf diese glorreiche Vergangenheit ist es umso erstaunlicher, dass die Jemeniten ihre ganz eigenen Vorstellungen davon haben, welcher Bestandteil der Kaffeepflanze benutzt werden sollte, um Kaffee zu kochen. So verzichten sie auf die edlen Arabica-Kaffeebohnen und benutzen anstelle dieser nur die Schale der Bohne. Zusammen mit Ingwer und Kardamom kochen sie daraus ein Getränk, das nur entfernt an europäischen Kaffee erinnert.

Update: Das Maskal Kaffee-Blog hat unseren Beitrag aufgenommen und ihn mit weiteren Informationen ergänzt. Über den Schalenkaffee, den sogenannten Gisher, schreibt das Maskal Kaffee-Blog:

Gisher, zubereitet aus den aufgebrochenen, stundenlang gekochten Schalen des im Jemen üblichen sonnengetrockneten Kaffees, ist ein bliebtes Getränk und wird - reichlich süss - zuhause häufig in den Morgenstunden genossen.

Daneben trinken die Jemeniten und Jemenitinnen aber auch ganz normalen, in der Regel frisch gerösteten und aufgekochten Kaffee, Qahwa, und zunehmender Beliebtheit erfreut sich, besonders im städtischen Bereich, natürlich, wie soll es anders sein, Nescafé.

Deutsche Kaffeehersteller unter Kartellverdacht

Das deutsche Kartellamt hat bei führenden Kaffeeherstellern Durchsuchungen durchgeführt. Der Verdacht: Seit 2004 soll es zu illegalen Preisabsprachen gekommen sein. Die Ermittlungen richten sich unter anderem gegen Tchibo und Dallmayr. Die Hamburger Morgenpost schreibt:

"Ja, wir wurden befragt", bestätigt Tchibo-Sprecher Klaus-Peter Nebel die unangekündigten Gäste. Einer der deutschen Mitbewerber sei wegen Preisabsprachen angezeigt worden. "Da man Absprachen nicht mit sich selbst trifft, werden nun die Konkurrenten befragt", so Nebel.

Und die Financial Times Deutschland ergänzt:

Nach FTD-Informationen hat ein betroffener Kaffeehersteller die Kronzeugenregelung genutzt und sich selbst beim Kartellamt bezichtigt - in der Hoffnung auf eine geringere oder gar keine Strafe.