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Online Kaffee-Pause

Endlich - frischer Kaffee auch im Internet! Möglich macht's die Seite Netzkaffee.de.

onlinekaffeepause

(Bildquelle: Netzkaffee.de)

Aufmerksam auf den nützlichen Link wurden wir durch das Kaffee Blog unserer deutschen Kollegen von Espresso International. Nach einer längeren Pause wird dort seit einigen Tagen wieder rege gebloggt - auf jeden Fall einen Besuch wert!

Just Coffee Art

Die beiden Künstler Angel Sarkela-Saur und Andrew Saur haben sich einer ganz speziellen Form der Malerei verpflichtet. Ihre fantastischen Gemälde entstehen ausschliesslich mit Hilfe von Kaffee. Ihre Werke präsentieren die beiden Künstler auf der Website Justcoffeeart.com:

justcoffeeart

(Bildquelle: Screenshot Justcoffeeart.com)

Verschiedene Werke wie das hier gezeigte Bild John the Bookmaker können direkt auf der Website gekauft werden.

bookmaker

(Bildquelle: Justcoffeeart.com)

Ein spezielles Feature bietet die Website mit den Stop / Action-Animationen, welche die Entstehung der eindrücklichen Gemälde dokumentieren. Hier ist beispielsweise zu sehen, wie das Bild John the Bookmaker entstanden ist.

Café Annabelle

Ein Café speziell für Frauen wird heute mitten in Zürich, am Nägelihof 1, eröffnet. 20 Minuten schrieb gestern:

Mitten in Zürich eröffnet morgen am Nägelihof 1 eine Café-Bar, die speziell nach den Bedürfnissen der Frau konzipiert worden ist.

Wer könnte das besser als eine Frauenzeitschrift? Das muss sich das Gastrounternehmen Commercio Gruppe gefragt haben, als es bei der «Annabelle» anklopfte. Das Resultat: «Im Gegensatz zu den unterkühlten Farb- und Formkombinationen vieler Trendlokale warten wir mit warmen, natürlichen Farben und angenehm gepolsterten Sitzgelegenheiten auf», sagt Janine Urech, Stv. Chefredaktorin «Annabelle».

(Quelle: Ein Café für die Frau, in dem Mann willkommen ist)

Gescheiterter Italienfeldzug

1999 verkündete Howard Schultz, Chef und Gründer der US-Kaffeeladenkette Starbucks, sein Unternehmen werde nun Italien, das Stammland der Espresso-Kultur erobern. Es sei an der Zeit, den «Mount Everest, den höchsten aller Berge, zu erklimmen», so Schultz. Diese Ankündigung nahm Peter Hossli zum Anlass, in der NZZ eine süffige Starbucks-Kritik zu schreiben. Im Artikel «Starbucks bedroht italienische Kaffee-Kultur - Espressi im Tässchen gegen Frappuccini im Kartonbecher» schreibt Hossli:

Wer sich durchs vermeintlich vielfältige Angebot trinkt, wird, etwas frustriert, eines feststellen: Ob Frappuccino oder Tall Latte: im Grunde schmeckt alles gleich - nach zu dunkel geröstetem Kaffee, dessen bitterer Nachgeschmack mit reichlich Milch übertüncht wird. Versteht man in Italien unter einem Cappuccino einen Espresso mit etwas Milchschaum, so wird bei Starbucks - wie überhaupt in den USA - ein bisschen Kaffee unter eine Tasse heisser Milch gemischt.

Starbucks eröffnet täglich fünf neue Filialen und ist zu einem schwergewichtigen Unternehmen mit über 12000 Filialen und 6.4 Milliarden US Dollar Jahresumsatz geworden. Täglich werden alleine in den USA über 4 Mio. Kaffees ausgeschenkt. Welche Erfolge konnte dieser mächtige Kaffeeriese mit dem brisanten Plan verbuchen, das Espresso-Land Italien zu erobern?

Starbucks

(Bild: Starbucksfiliale Leeds UK; Quelle: Wikipedia)

In längeren Artikel «Der Kaffeekönig» hat 2003 die Zeitung «Die Zeit» die Entwicklung des Unternehmens Starbucks nachgezeichnet. Im Jahr 2003 hat das amerikanische Unternehmen bereits wichtige europäische Kaffeebastionen besetzt. Direkt gegenüber dem Wiener Hotel Sacher etwa verkauft Starbucks seither Tall Frappucchinos oder Short Lattes. Aber auch vier Jahre nach der Ankündigung von Howard Schultz, dass es an der Zeit sei, «den höchsten aller Berge zu erklimmen», ist auch im Artikel «Der Kaffeekönig» noch vom «Plan» einer Italien-Expansion die Rede. Dies, obwohl Starbucks durchaus nicht zimperlich vorgeht, wenn es darum geht, neue Märkte zu erobern:

Andere Wettbewerber versucht Starbucks aus lukrativen Gebäuden und Gegenden zu vertreiben, indem es Mieten weit über dem Marktpreis bezahlt. Der Betreiber einer Kaffeekette in Seattle erzählt, Starbucks habe einem seiner Vermieter fast die doppelte Miete geboten, um im selben Haus einen Laden zu eröffnen. Schultz darauf kühl: „Das Immobiliengeschäft in Amerika ist nichts für zarte Gemüter.“

Im Espresso-Land Italien, auf das sich Howard Schulz übrigens selbst im Gründungsmythos von Starbucks stützt, scheint es auch sieben Jahre nach dem Beginn des «Italienfeldzugs» keinen Platz für Starbucks-Kaffee zu geben. Bis heute hat Starbucks in Italien gemäss Wikipedia nicht eine einzige Filiale eröffnet. Wahrscheinlich hat man bei Starbucks den Fokus längst weg von den sturen, qualitätsbewussten Europäern mit ihrer leidigen Espresso-Kultur gewendet, dorthin, wo noch viel Geld verdient werden kann. Wie USA Today berichtet, betreibt Starbucks heute eigene Radiosender, verkauft Musik und Bücher und mischt mit dem Unternehmen Starbucks Entertainment mit im Musik- und Filmgeschäft.

Kaffee ein Aphrodisiakum?

Dieser Frage geht ein PR-Artikel der deutschen Firma Burkhof Kaffee nach, die mit «Coffeerotic» einen dunkel gerösteten, «feurigen und leidenschaftlichen» Spezialkaffee im Angebot haben. Der Artikel Studien belegen: Kaffeetrinker sind sexuell aktiver zeichnet nach, dass Lust und Laster vor allem zu der Zeit mit dem Kaffee verbunden wurde, als das Getränk in Europa neu aufkam:

«Der erste einschlägige Spruch zur aphrodisischen Wirkung des Getränks lautete schon um das Jahr 1700 in Deutschland ‚Coffeum wirft die Jungfrau um’», berichtet Kaffeeexperte Christian Kania von der Burkhof Kaffee GmbH im bayerischen Sauerlach. Und in der Kaffeekantate des deutschen Komponisten Johann Sebastian Bach (1685-1750) heißt es: «Ey, wie schmeckt der Coffee süße, lieblicher als tausend Küsse.» Auch ein Freund des Dichters und Malers Joachim Ringelnatz (1883-1934) hat über die Bedeutung des Kaffees sinniert. Auf einer Hochzeits-Kaffeemühle, die er Ringelnatz schenkte, steht: «Ich schenke dir zum Ehespiele als Leitmotiv die Kaffeemühle. Fest musst Du gleich den Schwengel fassen, Du orgelst eifrig darauf los und drückst den Schieber in die Dos.»

Aber wirkt Kaffee tatsächlich luststeigernd? In einem Versuch mit Ratten hatte Koffein offenbar eine durchschlagende Wirkung:

Ein Test mit 108 weiblichen Ratten belegt die stimulierende Wirkung des Kaffees. Den Tieren wurde Koffein verabreicht. Die Ratten wurden daraufhin rattenscharf: Sie entwickelten ein wesentlich stärkeres Interesse an den Männchen als normalerweise, heißt es in dem Forschungsbericht, der im Band 82 der Fachzeitschrift «Pharmacology Biochemistry and Behavior» veröffentlicht wurde.

Eine eindeutige, pharmakologisch belegte Wirkung als Aphrodisiakum konnte dem Kaffee, so der Artikel weiter, bislang jedoch nicht nachgeweisen werden. Erklären lässt sich die anregende Wirkung von Kaffee und Koffein dennoch recht einfach: Wie alle luststeigernden Mittel spendet Kaffee Energie und regt den Kreislauf an.

Frische-Service

Frische ist im Kaffee-Geschäft ein heisses Thema. Je frischer die gerösteten Bohnen, desto besser schmeckt der Kaffee. Kaffeearomen sind flüchtig und oxidieren, wenn sie Sauerstoff ausgesetzt werden. Kaffeeröster begegnen diesem Problem, indem sie ihre Röstungen luftdicht verpacken und mit Stickstoff begasen. Die so verpackten Kaffeebohnen sind oft mit einem Einwegventil ausgerüstet. Durch das Ventil kann das Kohlendioxid austreten, das von den Bohnen nach dem Rösten noch produziert wird, Sauerstoff kann hingegen nicht mehr in die Packung gelangen. Auf diese Weise wird Kaffee ein bis zwei Jahre haltbar.

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(Bild: Frisch gerösteter Jamaica Blue Mountain auf Premium-kaffee.ch)

Kaffeeenthusiasten schwören dennoch auf möglichst frisch gerösteten Kaffee. Beste Resultate erzielt man mit Bohnen, die gar nicht vakuumiert, sondern frisch nach der Röstung verarbeitet werden. Bei Premium-kaffee.ch bieten wir unseren Kunden in Zusammenarbeit mit einer kleinen Schweizer Rösterei eine Auswahl an Frischröstungen an, die einmal wöchentlich auf Bestellung geröstet werden.

Um möglichst frischen Kaffee liefern zu können, importieren wir für unseren Shop Kaffee nur in kleinen Chargen, meist direkt von den Herstellern. Neu führen wir auf der Startseite von Premium-kaffee.ch ausserdem die Kaffeesorten auf, die frisch bei uns eingetroffen sind. Wer viel Wert auf einen möglichst frischen Kaffee legt, kann sich an diesen Einträgen orientieren.

Kaffee - Braunes Gold

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Beim Surfen sind wir auf die lesenswerte Website Kaffee - Braunes Gold gestossen. Die Website bietet Informationen rund um den Kaffeegenuss. Aufgebaut wurde sie von drei Schülern im Rahmen des Wettbewerbs Thinkquest.

Kopi Luwak - Teuerster Kaffee der Welt

Über 1500 Franken werden für ein Kilogramm Kopi Luwak, der teuersten Kaffeebohne der Welt bezahlt. Der Geschmack des Spitzenkaffees wird als erdig, schokoladig und mild beschrieben. Was den Kopi Luwak Kaffee, auch Kaffee Alamid genannt, einzigartig und kostbar macht, ist nicht die Kaffeesorte, das Terrain oder eine spezielle Röstung. Wichtigste Helferin in der Produktion von Kopi Luwak ist die Zibetkatze, eine nachtaktive Katzenart mit einer Vorliebe für überreife Kaffeekirschen.

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(Bildquelle: Ravensbrew.com)

Das Geheimnis des Kopi Luwak Kaffees hat im Jahr 2003 der kanadische Wissenschftler Massimo Marcone gelüftet. In der Fachzeitschrift Food Research International beschreibt er, wie Kopi Luwak Kaffee entsteht. Im Magen der Zibetkatze wird das süsse Fruchtfleisch der Kaffeekirschen verdaut. Den Kern der Kirschen - die Kaffeebohnen - scheidet die Katze wieder aus. Der entscheidende Veredelungsprozess findet im Magen-Darm-Trakt der Zibetkatzen statt. Verdauungsenzyme und Magensäure lassen die Bohnen fermentieren. Durch diese Fermentation erhalten die Bohnen ihren besonderen Geschmack.

Die Kaffeespezialität mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen Produktionsverfahren kann in geringen Mengen in Indonesien und Afrika gewonnen werden. Indonesischer Kopi Luwak wird von Kennern jedoch bevorzugt. Im Gegensatz zu ihren afrikanischen Pendants ernähren sich die indonesischen Zibetkatzen ausschliesslich vegetarisch, was dem Geschmack der Kaffeebohnen zugute kommen soll.

In den vergangenen Tagen haben verschiedene Schweizer Medien eine Agenturmeldung über den Kopi Luwak Kaffee abgedruckt. Nachzulesen ist die Geschichte zum Beispiel auf dem Portal Restaurant.ch.

Das Timing für die Lancierung von Kopi Luwak Kaffee in unserem Kaffee-Shop Premium-kaffee.ch ist uns daher fast perfekt geglückt. Vor einigen Wochen haben wir eine Charge der exklusiven Bohnen bestellt und erwarten die Lieferung in den nächsten Tagen.

Cafétierverband zieht Mindestpreis-Vorschlag zurück

Vor zwei Wochen kündigte Cafétierverbands-Chefin Johanna Bartholdi im SonntagsBlick an, dass die Einführung eines Mindestkonsumationspreises von SFr. 5.00 für Cafébesuche geprüft werde. Kaffee Blog hat darüber berichtet.

In der heutigen Ausgabe des SonntagsBlick zieht Bartholdi im Artikel Neue Preisrunde droht den Vorschlag zurück und betont stattdessen die Bedeutung neuer Ideen und Konzepte:

[..]

Es gibt offenbar zu viele Cafés. Warum lassen Sie Lokale, die Verluste schreiben, nicht einfach sterben?
Das ist doch kein Rezept! Oft werden die Cafés von einer Familie geführt, die ihre Existenz verlieren würde. Aber mir ist auch klar, dass Preiserhöhungen allein nicht reichen – in vielen Lokalen braucht es neue Ideen und Konzepte.

Was haben Sie konkret vor?
Wir müssen die Weiterbildung der Mitarbeiter weiter verbessern. Und wichtig: Das Gastgewerbe muss sich besser verkaufen, indem es mehr Werbung macht.

Kimbo und Partagas

armee

Wegen militärischer Pflichten ist der Blog-Betrieb zur Zeit etwas reduziert.

Wochenend-Degustation: Ein kräftiger Espresso Nero von Kimbo Caffè (demnächst bei Premium-kaffee.ch erhältlich), zusammen mit einer Petit Coronas Especiales von Partagas. Eine herrliche Kombination..

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