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Rohkaffee-Preise auf Rekordniveau

Die Rohkaffee-Preise sind auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Im März kletterte der durchschnittliche Rohkaffeepreis bis auf 152 US-Cent/Pfund, zur Zeit liegt der Preis laut Zahlen der International Coffee Organisation bei rund 125 US-Cent/Pfund.

Seit 2004 (durchschnittlicher Rohkaffeepreis im März: 60.80 US-Cent/Pfund) haben sich die Preise mehr als verdoppelt. Der österreichische Standard nennt als Gründe Spekulation, ein weltweit steigender Bedarf und sinkende Erträge durch Missernten:

Kaffee ist zu Spekulationsgut geworden. Der Bedarf steigt weltweit, vor allem China und Indien sind auf den Geschmack gekommen. In großen Anbauländern sinken allerdings nach Missernten die Erträge. Dünger hat sich stark verteuert und wird sparsamer eingesetzt, was die Ausbeute zusätzlich schmälert. International gingen die Exporte zuletzt um acht Prozent zurück.

Kaffeefilter feiert 100. Geburtstag

Um 1900 brühte man den Kaffee hierzulande noch nach türkischer Art: Kaffeepulver wurde im Wasser aufgebrüht und kam dann mit in die Kaffeetasse. Mit Küchentüchern oder Metallsieben versuchten die Hausfrauen zwar, den Satz zu filtern. Auf die eine Art dauerte das Durchlaufen des Kaffees aber zu lange, der Kaffee wurde bitter, und durch die groben Metallsiebe lief der Satz trotzdem durch.

Eine gewisse Melitta Bentz hatte vor genau 100 Jahren einen Einfall, welcher die Trinkgewohnheiten der Kaffeeliebhaber revolutionieren sollte. Durch das Löschblatt ihres Sohnes inspiriert, entwickelte sie den ersten Kaffeefilter aus Löschpapier. Das Resultat überzeugte, heute feiert das Unternehmen Melitta, das inzwischen 16 Milliarden Kaffeefilter pro Jahr herstellt, seinen 100. Geburtstag. Im Artikel «Melitta - Kein Durchkommen» blickt Financial Times Deutschland auf die Erfolgsgeschichte des deutschen Unternehmens zurück.

Gratis Espressotassen von Caffè Mauro

Espressotasse Caffè Mauro


Caffè Mauro-Freunde aufgepasst: Bis Ende April gibt es in unserem Kaffee-Shop zu jeder Kilogramm-Packung Caffè Mauro eine schöne Mauro-Espressotasse als Geschenk.

Neu in der Schweiz: Tre Forze!

In den sizilianischen Dörfern rund um den Vulkan Ätna ist die Welt noch in Ordnung. Kinder spielen in den Gassen, die Ältesten treffen sich abends auf der Piazza vor der kleinen Bar zum Kartenspielen und Hausfrauen diskutieren Kochrezepte. Hier ist die Heimat der kleinen Kaffeerösterei «Tre Forze!».

Tre Forze! - so heisst auch die einzige Mischung der Rösterei - ist eine Espressospezialität, die in Sizilien nach altbewährter Art in einer Drehtrommel über dem offenen Feuer geröstet wird. Das Holz für den Röstprozess stammt aus Olivenhainen der Ätna-Gegend. Mit seinem speziellen Aroma entlockt das Olivenholz den hochwertigen Bohnen aus Pero, Costa Rica, Togo, Kamerun und Brasilien - der Robusta-Anteil beträgt etwa 5 Prozent - einen einzigartigen Geschmack, der von Nuss-, Schokolade- und Rauchnoten geprägt wird.

Tre Forze!-Kaffee ist neu auch in der Schweiz erhältlich - exklusiv bei Premium-kaffee.ch.

Tre Forze

Rasantes Wachstum für Kaffee-Spezialitäten

Der deutsche Kaffeeverband hat über die Entwicklung des Kaffeekonsums im vergangenen Jahr informiert («Kaffeemarkt 2007 stabil»). Insgesamt hat sich der Konsum auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Jeder Deutsche hat im Jahr 2007 durchschnittlich 146 Liter Kaffee getrunken.

Rasant entwickelt hat sich das so genannte Speciality Coffee-Segment, zu dem alle Espresso- und Café Crème-Röstungen hoher Qualität gezählt werden. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Spezialitäten-Segment ein Plus von 20 Prozent verzeichnet. Noch besser schnitten mit einem sagenhaften Wachstum von 50 Prozent nur die Einzelportionen- und Kapselsysteme ab.

Mit dem Filterkaffee bleibt in Deutschland aber ein Klassiker das beliebteste Kaffeegetränk. Im Haushaltssegment hat der Filterkaffee einen Marktanteil von rund 80 Prozent.

100 Prozent Robusta

Der Kaffee-Markt wird von zwei Kaffee-Typen beherrscht: den Sorten Robusta und Arabica. Als der edlere der beiden gilt der Arabica-Kaffee. Er zeichnet sich durch einen eleganten, milden und seidigen Geschmack und einen relativ geringen Koffeingehalt aus. Der Grund: Koffein, der Hauptwirkstoff von Kaffee, wirkt als natürliches Insektizid. Weil Arabica-Pflanzen in höheren Regionen mit weniger Insektenaufkommen wachsen, brauchen sie weniger Koffein, um sich gegen ihre natürlichen Feinde zur Wehr zu setzen.

Robusta-Kaffee gilt hinter den edlen Arabicas als zweitklassig. Die Robusta-Kaffeepflanze wächst auch unter ungünstigeren Bedingungen und in tieferen Lagen. Der Preis: Ein eher rauer und kräftiger Geschmack mit einem hohen Koffeingehalt.


Robusta Kaffee Brasiliana

Robusta Kaffee Brasiliana

100 Prozent Robusta: Der Caffè Brasiliana entwickelt ein herrliches Schäumchen (Premium-kaffee.ch)

In der Regel werden Robustas zusammen mit Arabica-Bohnen geröstet. Reine Robusta-Kaffees findet man im Premium-Segment nur selten. Der Caffè Brasiliana ist ein Vertreter dieser exotischen Gattung. Geröstet wird er aus den besten Robusta-Qualitäten Brasiliens. In der Tasse duftet er kräftig und intensiv nach Bitterschokolade und Erde, sein Geschmack wirkt rauchig und herb. Eine für Kaffee-Gourmets sehr interessante Mischung, die nicht nur mit einem spannenden Geschmack aufwarten kann, sondern sich auch ausgezeichnet als Basis von Milch-Mischgetränken eignet.

Espresso oder Filterkaffee: Was ist gesünder?

«Die Zeit» stellt in einem aktuellen Artikel die Frage: Stimmt es, dass der klassische Filterkaffee «ungesünder» ist als Espresso?

Espresso und Filterkaffee unterscheiden sich laut «Die Zeit» in dreierlei Hinsicht: Erstens wird Filterkaffee in der Regel aus günstigen Robusta-Bohnen hergestellt, während Espresso aus den edleren und koffeinärmeren Arabica-Bohnen geröstet wird (eine Unterscheidung, welche mit Blick auf die süditalienische Espresso-Kultur etwas relativiert werden muss). Zweitens verlieren Espresso-Mischungen durch eine längere Röstung mehr Säure, was die Magenfreundlichkeit des Espressos verbessert. Und drittens werden bei der Filterherstellung mehr Koffein und andere Inhaltsstoffe extrahiert als bei der Espressozubereitung, für den Autor wiederum ein Pluspunkt auf das Espresso-Konto.

Die Antwort auf die Ausgangsfrage macht der Autor des Artikels abhängig vom Koffeingehalt der beiden Kaffee-Getränke. Sein Fazit: Espresso darf als gesünder gelten, weil er weniger Koffein und magenreizende Stoffe enthält.

Allerdings stellt sich auch die Frage: Ist Kaffee überhaupt ungesund? Folgende Beiträge sprechen eigentlich eine deutliche Sprache:

«Die Wahrheit über Kaffee»
Kaffee immer gesünder
Kaffee - Freund des Alkohols?
Kaffeekonsum mindert Parkinson-Risiko
Kaffee - ein Tausendsassa
Was soll man trinken?
Kaffee hilft gegen Diabetes
Kaffee ein Aphrodisiakum?

Studiengang Kaffeemanagement

Mitte Februar nimmt die neue Hamburger Hochschule Northern Business School ihren Lehrbetrieb auf. Unter anderem im Angebot: Ein Studiengang «Kaffeemanagement». Die Welt schreibt:

Zu den berufsbegleitenden Studiengängen, die die NBS anbietet, zählen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik sowie der neue Studiengang «Kaffeemanagement». Darboven: «Kaffee ist nach Erdöl weltweit das wichtigste Handelsgut, Hamburg ist der wichtigste Umschlagsplatz für Kaffee in Europa, und wir bilden Führungskräfte zum Kaffeemanager aus.»

Griechische Kaffeekultur

Durchschnittlich verbringt jeder Grieche pro Tag 40 Minuten in einem Café. Das ist gemäss Frankfurter Rundschau Europarekord. Getrunken wird traditionell Kaffee, der nach türkischer Art zubereitet wird - was so allerdings von keinem Griechen bestätigt würde, wie die Frankfurter Rundschau weiter erklärt:

Auf dem Land trinkt man immer noch vorzugsweise den «elliniko», den traditionellen griechischen Kaffee, der in den drei Grundversionen «sketo» (ohne Zucker), «metrio» (mittelsüß) und «glyko» (sehr süß) zubereitet wird. Ketzer behaupten übrigens, in Wirklichkeit handele es sich beim «elliniko» um einen «tourkiko», also einen türkischen Kaffee. So bestellten ihn auch früher viele Griechen. Spätestens seit der türkischen Zypern-Invasion 1974 gilt das aber als unpatriotisch. Deshalb gilt heute die Bezeichnung «elliniko».

Kostenlos probieren: Kimbo Black Espresso

Kimbo Black Espresso

Die Arabicamischung Black Espresso ist die Spitzenröstung von Caffè Kimbo. Im Februar stellen wir den aromatischen Espresso aus Neapel in einer grossen Degustationsaktion vor.

Zu jeder Bestellung bei Premium-kaffee.ch gibt es bis Ende Februar kostenlos 200g Bohnen Kimbo Black Espresso zum Probieren.
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