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Mokka-Kaffee mit E.S.E.-Pads

Es ist die Evelution des Mokka Kaffees: Die Miss Moka Evolution kombiniert die Vorzüge des klassischen Moka-Espressokochers mit den praktischen E.S.E.-Pads, welche bis heute nur in elektrischen Kaffeemaschinen zum Einsatz kamen. Dank zwei Filtern kann die Miss Moka Evolution mit Pads, aber auch als normale Mokka-Kanne mt Kaffeepulver verwendet werden. Eine geniale Idee, die perfekt funktioniert und einen wunderbaren Mokka-Kaffee ergibt.

Miss Moka Evolution

Anna's Best

Unsere Barista-Expertin Anna Käppeli hat die Neuzugänge in unserem Kaffee-Sortiment degustiert. Folgende Röstungen bekommen von Anna eine Empfehlung:

Eine positive Überraschung! Der Caffè Martella Maximum Class ist ein sehr harmonischer Kaffee. Fein, mit einer leichten Säure und einem angenehmen Mokka-Geschmack im Abgang. Wenn Sie gerne zarte italienische Espressi geniessen, liegen Sie hier genau richtig.

Dieser Kaffee gefällt mir sehr. Im ersten Augenblick vollmundig, leicht fruchtig, frisch. Mit dem zweiten Schluck kommen die klassischen Espressonoten (Schokolade und Nüsse) schön zum Vorschein. Im Abgang bleibt ein langes, geschmeidiges Aroma. Insgesamt ein wunderbar feiner und ausgewogener Espresso aus dem Emmenthal.

Wer gerne einen leichten, cremigen Espresso trinkt, liegt hier genau richtig. In diesem Kaffee habe ich erfrischende fruchtige Noten entdeckt, vor allem mag ich den Geschmack von dunklen Beere. Der Wunderweiss hat eine schöne Fülle und als «aftertaste» bleibt ein rundes, weiches Gefühl im Mund.

Diesen Kaffee mag ich besonders gerne. Das liegt wohl am «Finca la Perla» aus Guatemala, der in dieser Röstung ein hohes Gewicht hat. Diese Bohne wäre meine zweite Wahl gewesen für mein Programm an der letztjährigen Baristameisterschaft. Der Espresso ist lebendig und fruchtig, helle Beeren und Zitrusnoten sind zu entdecken. Im Abgang bleibt ein zarte Süsse im Gaumen.

Rösterportrait La Semeuse




Neu bereichern die Kaffeespezialitäten von La Semeuse unser Sortiment. Das Schweizer Traditionsunternehmen röstet seit über 100 Jahren feine Kaffeespezialitäten. Zum speziellen La Semeuse-Geschmack trägt die Höhenlage von La Chaux-de-Fonds bei: Auf über 1000 Metern ü.M. wird der Siedepunkt bei einer tieferen Temperatur erreicht, was ein besonders schonendes Rösten erlaubt.

Wir haben die Rösterei besucht und ein kurzes Video-Portrait über das Traditionsunternehmen gedreht. Im Film erklärt untere anderem Patron Marc Bloch die La Semeuse-Philosophie.

In den kommenden Wochen stellen wir La Semeuse in unseren Online-Shop vor: Jeder Bestellung legen wir ein Probierpaket der La Semeuse-Röstung Mocca bei. Der Mocca gehört zu den Aushängeschildern von La Semeuse; seine Ausgeglichenheit verkörpert perfekt die La Semeuse-Philosophie.

Sensorik-Seminar mit Patrick Zbinden

Die SCAE Schweiz lädt am Samstag 3. September 2011 zu einem spannenden Sensorik-Seminar mit dem bekannten Sensorik-Experten und Journalisten Patrick Zbinden. Alle Details zum Programm und zur Anmeldung können hier abgerufen werden. Die Seminarbeschreibung:

 

So verschieden wie die natürlichen Gegebenheiten in den Ursprungsländern der Kaffeepflanze, so unterschiedlich sind auch die Geschmacksprofile des jeweiligen Kaffees. Das Zusammenspiel von Klima, Boden, Höhenlage und vielen weiteren Einflüssen prägt den Charakter eines Kaffees und ist entscheidend für deren einzigartigen Geschmack. Schlussendlich erweckt die richtige Art der Röstung das charakteristische Aroma der Kaffeebohne. Mit dem Ergebnis, das Kaffee-Gourmets ähnlich wie Weinkenner über das Aroma und Säurespiel von verschiedenen Kaffeesorten fachsimpeln. Erfahren Sie von Sensoriker Patrick Zbinden in diesem Kaffee-Sensorik-Seminar die wichtigsten Begriffe, mit denen der Kenner einen Spitzenkaffee beschreibt. Bei der Degustation von Kaffee aus verschieden Herkunftsländern, erleben sie wie unterschiedlich Kaffeegenuss sein kann.

Beste Preise für die besten Bohnen: Die Einkaufspolitik der Kafischmitte

Kafischmitte

Im aktuellen Newsletter kündigt die Kafischmitte eine Preiserhöhung an. Verantwortlich für den Preisanstieg sind die wachsende weltweite Nachfrage, Naturkatastrophen und Spekulationen. Der folgende Ausschnitt aus dem Newsletter zeigt, wie sich die Kafischmitte in diesem Umfeld um einen nachhaltigen Einkauf bemüht:

Höhere Preise = mehr Einnahmen für die Bauern?
Ja, ich lebe auch in dieser Traumwelt... Theoretisch können die Kaffeebauern und ihre Familien durch den besseren Marktpreis einen wesentlichen höheren Preis verlangen. Leider ist das mehr Wunschdenken als Realität. Zuviele Leute und Firmen wollen sich ein Stück des Kuchens abschneiden. Die Kaffeebauern und Kooperativen werden häufig unter immensen Druck gesetzt. Korruption, Enteignung, Preisabsprachen, Irreführung und Betrug ist schon lange bei Kaffee angelangt. Um die hierzulande tiefen Verkaufspreise halten zu können wird Kaffee mit allem Möglichen (und Unmöglichen) gestreckt: Nüsse, Zucker, Karamell, Maltodextrin, etc. Und das sind nur die "besseren" Zusätze... Langfristige Verträge binden die Röstereien und Lieferanten an tiefe Preise. Da kommt eine Preissteigerung im Einkauf natürlich sehr, sehr ungelegen. Wo wird Druck gemacht? Beim schwächsten Glied in der Kette. Beim Kaffeebauern...

Was also tun? Bewusst einkaufen.
Mit höheren Marktpreisen, einfacherem Zugang zum Weltmarkt der Bauern und Kooperativen sowie dem steigenden Bewusstsein von Dir als Konsumenten, können wir die Misswirtschaft beeinflussen und etwas korrigieren. Die steigenden Nachfrage nach Spezialitätenkaffee hilft dabei wesentlich. Unsere Hoffnung stirbt zuletzt!

Mehr denn je ist es unser Bestreben, einen ausgezeichneten Preis für unseren Rohkaffee zu bezahlen. Wir kaufen konsequent nur die besten Sorten, die wir finden. Je besser die Qualität des Kaffees umso höher der Preis, den wir bezahlen. Unsere Partner in den Erzeugerländern sollen für ihre harte und sorgfältige Arbeit gebührend entlöhnt werden. Mittlerweile sind alle Kaffeesorten in unserem Sortiment fair gehandelt, viele biologisch oder organisch angebaut. Unser Sortiment ist qualitativ deutlich höher angesiedelt als noch vor zwei Jahren. So soll es sein. Daran arbeiten an jeder Verkostung und bei jeder Röstung.

Mit unserem konsequenten Streben nach Qualität, Genuss und fairem Handel sind wir auf dem richtigen Weg. Unsere Kaffees sind meist nur in Kleinstmengen weltweit verfügbar. Jeder Kaffee erzählt eine Geschichte, birgt viel Herzblut der Kaffeebauern und ist ein Naturprodukt erster Güte. Der Kaffee ist charakterstark im Geschmack, ehrlich und fair vom Anbau bis in die Tasse.

«Kaffee wird zum Luxusgetränk»

... titelte die Abendzeitung München gestern. Tatsächlich ist der Aufwärtstrend der Preise für hochwertigen Rohkaffee ungebrochen. Alleine im vergangenen Jahr betrug der Preisanstieg über 40 Prozent. Zur Zeit erreichen die Preise wieder neue Höchstmarken. Über die Gründe für diese Entwicklung schreibt die Abendzeitung München:

(..) Als Grund werden eine schwache Ernte in den Erzeugerländern Kolumbien und Brasilien, bedingt durch zahlreiche Unwetter, sowie eine steigende Nachfrage auf dem Weltmarkt genannt. Eine große Rolle spielt aber auch, dass auf den internationalen Terminmärkten der Kaffeepreis ein immer beliebteres Spekulationsobjekt ist.

Der neue Baristameister im Blick

Der neue Barista-Meister im Blick am Abend

In der St. Galler Regionalausgabe der Gratiszeitung «Blick am Abend» habe ich gestern diesen Artikel über den neuen Schweizer Barista-Meister Michel Jüngling von Turm Kaffee entdeckt. 

Einen weiteren Artikel hat die Thurgauer Zeitung dem Sieger der Barista-Meisterschaft gewidmet («Ein Leben für die Kaffeebohne»).

Michel Jüngling ist Baristameister

Die Finalisten der Schweizer Baristameisterschaft 2011

Die Finalisten der Schweizer Baristameisterschaft 2011 (Latteart.ch)

Am Wochenende fand in Bern die Schweizer Baristameisterschaft statt. Als Sieger durfte sich Michel Jünglin von Turm Kaffee feiern lassen. Jünglin setzte sich auf spektakuläre Art und Weise durch: Neben dem Gesamtsieg sicherte er sich auch die Auszeichnungen bester Espresso, bester Cappuccino und bester Signature Drink – in der zwölfjährigen Geschichte der Schweizer Baristameisterschaften ist dies bisher keinem anderen Barista gelungen.

Wir gratulieren dem Gewinner und freuen uns, dass wir die Spezialitäten von Turm Kaffee seit Kurzem in unseren Shop anbieten können. Wie Kaffeekompetenz bei Turm Kaffee gelebt und gefördert wird, zeigt unser früherer Beitrag «Turm Kaffee aus St. Gallen».

Unsere Barista-Expertin Anna Käppeli belegte den tollen vierten Schlussrang. Mehr zu ihrem speziellen Signature-Drink in unserem Cigar Blog («Der Tabak-Kaffee»).

Schweizer Baristameisterschaft 2011

Barista Meisterschaft 2011

Die 12. Ausgabe der Schweizer SCAE Barista Meisterschaften findet vom 27. bis 29. Januar 2011 in Bern statt. Austragungsort ist wie im letzten Jahr das Einkaufszentrum Westside. Die besten Baristi der Schweiz werden sich drei Tage lang in vier Kategorien messen: Latte Art, Coffee in Good Spirits, Cup Tasting, und als Königsdispziplin die klassischen Baristameisterschaften.

Unsere Barista-Expertin Anna Käppeli tritt im Barista-Wettbewerb an. Das anspruchsvolle Programm umfasst die perfekte Zubereitung von vier identischen Espressis, vier identischen Cappuccinis mit Latte Art und vier Signature Drinks innerhalb von 15 Minuten.

Donnerstag 27. Januar 2011
16.00h-20.00h Vorrunde Barista Meisterschaften (1. Hälfte der Teilnehmer)
18.05h Vorrunde Anna Käppeli

Freitag 28. Januar 2011
13.00h-15.30h Vorrunde Barista Meisterschaften (2. Hälfte der Teilnehmer)
15.30h-18.00h Coffee in Good Spirits Meisterschaften
18.00h-21.00h Latte Art Meisterschaften

Samstag 29. Januar 2011
09.00h-13.00h Cup Tasting Meisterschaften
14.00h-16.30h Final Barista Meisterschaften
17.00h Siegerehrung Schweizer Barista Meister

Turm Kaffee aus St. Gallen

Turm Kaffee ist die Kaffeerösterei von St. Gallen. Der Name der Rösterei geht auf den Standort des Unternehmens bei seiner Gründung zurück: Die Häuserreihe an der St. Galler Kugelgasse, zwischen der Turm- und Zeughausgasse, wurde seit jeher «hinter dem Turm» genannt. Johannes Schlatter betrieb dort ab 1761 ein erfolgreiches Spezereigeschäft, das mit Kolonial- und Farbwaren handelte. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte die Kaffeerösterei «Turm Kaffee». Heute darf sich Turm Kaffee älteste Kaffeerösterei der Schweiz nennen.

Die Geschichte von Turm Kaffee reicht weit zurück. Staub, den Turm Kaffee im Laufe der langen Geschichte angesetzt haben könnte, findet man gleichwohl keinen, wenn man die Rösterei an ihrem heutigen Standort an der Martingsbruggstrasse in St. Gallen besucht. Die Infrastruktur und die Prozesse sind modern, und das engagierte Team um den jungen Firmenchef Roger Bähler hat viel frischen Wind in die erwürdigen Turm Kaffee-Gemäuer gebracht.

Das Turm Kaffee-Lager

Röstmaschine

Test des Röstgrades

Turm Kaffee hat den Anspruch, aus hochwertigem Rohkaffee ausgezeichnete Kaffeemischungen für den Alltag zu rösten. Die Turm-Röstungen werden vor allem in der Gastronomie eingesetzt, bedienen klassische Kaffee-Segmente und werden als Café Crème oder Espresso serviert. Wie spannend und anspruchsvoll dieses klassische Kaffeegeschäft sein kann, demonstriert uns der Geschäftsführer auf einem Firmenrundgang.

Die Grundlage jeder guten Kaffeeröstung bildet der Rohkaffee. Schon hier beginnen sich die Wege von industriellen Grossröstern und Turm Kaffee zu trennen: Turm Kaffee setzt konsequent auf Qualität, und kennt von regelmässigen Reisen in die Anbauländer viele Produzenten persönlich. Es werden hauptsächlich hochwertige gewaschene Qualitäten verarbeitet (90% Arabicas und 10% Robusta). Getrocknete Arabica-Bohnen bezieht Turm Kaffee vor allem aus Brasilien. Die Veredelung des Rohkaffees findet während des Röstvorgangs statt: Turm röstet mit dem traditionellen Trommelröstverfahren, das pro Röstvorgang 17-21 Minuten in Anspruch nimmt. Die Erfahrung der Röstmeister und im Nachgang eine konsequente Qualitätskontrolle stellen sicher, das jeder Kaffee konstant seine spezifischen Eigenschaften entwickelt – und im Falle von Turm Kaffee meint Konstanz Jahrzehnte und Jahrhunderte.

Kaffee unterschiedlicher Provenienzen

Kaffee-Aufguss für die Grundbewertung

Geschäftsführer Roger Bähler bei der Aufguss-Degustation

Die ständige Kontrolle der Qualität delegiert Turm Kaffee nicht an eine spezielle Abteilung, sondern sie ist Sache des Chefs und der ganzen Belegschaft, inklusive des Aussendienstes. Jeden Morgen tritt die Mannschaft zur Blinddegustation an, um die aktuellen Röstungen zu bewerten. Regelmässig und ohne Berührungsängste nimmt Turm Kaffee auch Röstungen von Mitbewerbern in die blinde Degustation auf. Dieses tägliche Ritual fungiert zugleich als Training für das Fachwissen und die Kaffee-Kompetenz aller Mitarbeiter.

Die Bewertung einer Kaffeeröstung beginnt bei Turm Kaffee mit der Degustation eines einfachen Kaffee-Aufgusses. Das Ziel dieses ersten Prüfschrittes ist es, die Grundkomponenten des Geschmackes (süss, sauer, salzig, bitter) zu identifizieren, und allfällige Fehler zu finden. Ein Kaffee, der in diesem Stadium bereits bitter schmeckt, kann später durch keinen Kunstgriff mehr gerettet werden. Auf die Aufguss-Degustation folgt das Aufbrühen mit der French-Press-Kanne. So zubereitet, entwickeln sich die Aromen bereits differenzierter. Der dritte Schritt für die Bewertung eines Kaffees ist die Espresso-Extraktion. Das ganze Aromaspektrum, das in einer Röstung steckt, kommt jetzt zum Vorschein.

Espresso-Extraktion¨

Der trinkbereite Espresso

Aus der Degustation, die Turm Kaffee-Chef Roger Bähler mit uns durchgeführt hat, sind am Schluss zwei Röstungen hervorgegangen, die neu das Sortiment unseres Online-Shops bereichern: Die Kenner-Röstung aus mittelamerikanischen Hochland-Arabicas, mit Aromen, die an gebrannte Mandeln erinnern, mit einer geschmeidig-buttrigen Konsistenz und einer angenehmen Frische, sowie der Turm Kaffee Tosca, eine typische Espresso-Röstung mit einem kraftvollen Charakter und zartbitteren Schokoladenoten.

Nach geschlagener Schlacht

Espresso-Degustation

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